Anlagen Club

Kategorie: Anlagen
Veröffentlicht: Samstag, 22. Oktober 2016 16:03

Gewerbeanlage:

Allgemeines

Die Anlage hat kein reales Vorbild. Die Wiedergabe der Gebäude und Fahrzeuge hat den Zweck, den Zuschauern auch durch die Wiedergabe der Logos unserer Unterstützer einen Wiedererkennungswert zu schaffen.

Fakten

Maßstab: 1:87

Spurweite: H0

Epoche: VI (Gegenwart)

Bauzeit: ungefähr 150 Stunden

Historie

Als der Verein im Jahr 2010 die Messeanlage abbrechen musste, ging uns mit einem Schlag die Präsentationsfläche unserer Sponsoren verloren.  Der Verein beschloss daher eine neue Plattform zu schaffen, die Gewerbeanlage. Die Anlage wurde bis zur Modellbaumesse 2011 fast im Alleingang von unserem damaligen Obmann Ing. Kurt Fichtinger gebaut. Wenn es möglich war, wurden Gebäude und andere Teile der Messeanlage wiederverwendet. Der Rest musste kompeltt neu gebaut werden. Da die Anzahl der Anfragen bzgl. Sponsoring in den letzten Jahr stetig zunahm, beabsichtigen wir diese Anlage in der näheren Zukunft zu erweitern.

Im Jahr 2018 wurde die Anlage durch die Aufnahme  zweier neuer Werbeträger und damit zweier schöner Gebäude  erweitert. 

 

Winteranlage "Klaus":

erbaut 1988, überarbeitet 2015/16

Allgemeines

Das nachgestellte Thema ist der Bahnhof Klaus an der Pyhrn-/Steyrtalbahn. Die dargestellte Szenerie spielt im schneereichen Winter 1969/70, also im Übergang zwischen Epoche III/IV. Trotz ihres kleinen Ausmaßes von nur 1x2m weiß sie mit ihrer liebevoll bis ins kleinste Detail ausgestalteten Landschaft zu überzeugen. Beachtenswert ist der vollständig in Eigenbau entstandene Schlepplift! Zusätzlich warten noch viele weitere Szenen darauf entdeckt zu werden. Auf der Anlage fahren Züge der Spurweite H0 und H0e. Die Steuerung erfolgt analog.

Fakten

Maßstab: 1:87

Spurweite: H0 und H0e (Schmalspur)

Epoche: III/IV (1970)

Bauzeit: über 300 Stunden

Historie

Die Anlage wurde 1988 von einem Clubmitglied als "Sommeranlage" und ohne Schmalspurgleise gekauft. 1989 wurde sie in eine Winteranlage verwandelt, bildete damit den ersten Teil unserer vierteiligen H0 Winteranlage und wurde der Öffentlichkeit auf der Weihnachtsausstellung 1989 erstmalig präsentiert. Mittlerweile wurde dieser Teil der Gesamtanlage, die aus vier Modulen/Segmenten besteht, ersetzt, da er den Anforderungen unserer Winterlandschaft nicht mehr erfüllt und ist seither als kleine, eigenständige Anlage zu bestaunen. In den Jahren 2015/16 wurde auch diese Anlage einer Überarbeitung unterzogen und mit einem neuen handgemalten Hintergrund wieder zu einem Schmuckstück.

 

Winteranlage:

erbaut 1989, überarbeitet 2014-16

Allgemeines

Unsere Schmalspur-Modellbahn, die an die Mariazellerbahn angelehnt ist und durch ihre liebevolle bis ins kleinste Detail ausgestaltete Landschaft überzeugt, spielt im Winter 1994/95 (Epoche V). Die Ausgestaltung der Anlage spielt die 90er Jahre wieder, als auf der Mariazellerbahn sowohl die altbewährten Elektroloks der Reihe 1099, sowie bereits auch die Neubaufahrzeuge 5090 und 4090 parellel zum Einsatz kamen.

Auf der Anlage fahren Züge der Spurweite H0e. Die Steuerung erfolgt mittlerweile Digital über PC mit der Software TrainController. Die Züge der Anlage wechseln sich in drei Schattenbahnhöfen gegenseitig ab. So befinden sich sieben Garnituren im gegenseitigen Wechseln. Der Betrieb erfolgt vollautomatisch.

Das Grundkonzept der Anlage ist, den Zug in mitten einer verschneiten Landschaft zu zeigen.

Fakten

Maßstab: 1:87

Spurweite: 9mm H0e

Epoche: V (1994)

Gesamtbauzeit: über 2000 Stunden

Historie

1988 kaufte der Verein die Anlage als Sommeranlage und ohne Schmalspurgleise von einem Vereinsmitglied. Bis Weihnachten 1989 wurde sie in eine Winteranlage verwandelt. Durch Einbau der Schmalspurbahn und des Anbaus von weiteren zwei Teilen auf der rechten Seite (Teil mit Schanze und Teil mit Bahnhof) wurde die Anlage bis 1994 vergrößert. Als letzter Teil kam auf der linken Seite jener mit dem Viadukt dazu. Zur Weihnachtsausstellung im seinerzeitigen Kaufhaus Kastner & Öhler (dort wo jetzt die Weberzeile steht) malte uns die Mutter unseres Vereinsmitglieds Franz Liebl die dazu passende Hintergrundkulisse. Diese gab der Anlage den entscheidenden Pfiff. In dieser Form war die Anlage in der Folge fast immer an Weihnachten und in den Jahren 2007 und 2009 auch auf der Herbstmesse, später auch auf der Modellbaumesse zu sehen.

Ab dem Jahr 2014 wurde mit der Überarbeitung der in die Jahre gekommenen Anlage begonnen und diese 2015 um ein weiteres Modul erweitert um einen flexibleren Aufbau zu ermöglichen. Seither wird die Anlage schrittweise überarbeitet und erweitert. Durch den stetigen Wandel präsentiert sich die Anlage jedes Jahr in einem geänderten Erscheinungsbild und sorgt dadurch für Abwechslung bei unseren wiederkehrenden Besuchern.

Seit 2016 wird die Anlage erstmals ausschließlich Digital betrieben. Außerdem wurde wiederum ein neues Modul mit Schattenbahnhof gebaut, eine überarbeitete Oberleitung sowie überarbeitete Signalanlagen sorgen für eine deutliche Aufwertung unserer Winderlandschaft.

Highlights

Die Anlage lebt von den vielen kleinen Details, die auf der gesamten Anlage verteilt sind und darauf warten vom Besucher entdeckt zu werden. Auch Aktionen in Form von bewegten Handlungen wie Holzschlägerung, ein Schilift sowie ein Sägewerk und ein Einlaufplatz sorgen für Begeisterung, vor allem (aber nicht nur) beim jungen Publikum.

Die Straßen mit fahrenden Autos (Faller Car System) erstreckt sich mittlerweile bereits über drei Segmente und sorgt zusätzlich zur Eisenbahn für Bewegung auf der Anlage.

 

Sommeranlage:

Allgemeines

Die Anlage wurde ursprünglich als Auftragsarbeit für die Oberbank von Hermann Höllinger und weiteren Vereinsmitgliedern gebaut. Sie diente der Oberbank bis sie dem Verein geschenkt wurde als Schauanlage für die Weltsparwoche und zu Weihnachten.

Fakten:

Maßstab: 1:87

Spurweite: H0 (Gleichstrom)

Epoche: V-VI

Bauzeit: nicht mehr nachvollziehbar

Historie:

Die dreiteilige Anlage besteht aus zwei nicht miteinander verbundenen Kreisen. Auf der unteren Ebene befindet sich eine zweigleisige Strecke, die im sichtbaren Bereich mit Oberleitung ausgestattet ist. Auf der oberen Ebene befindet sich eine eingleisige Strecke mit einem kleinen Bahnhof. Die Anlage ist so konstruiert, dass es möglich ist, den mittleren Teil mit dem Bahnhof wegzulassen, ohne dass die Betriebsfähigkeit darunter leidet. Die Anlage wurde, nach dem sie in unseren Besitz übergegangen war, nahezu unverändert immer an Weihnachten ausgestellt. Bei den Kindern kam die lange Paradestrecke auf Ebene 0 besonders gut an, weil dort immer lange Züge vorbei rauschten. Cirka um 2010 wurde der obere Kreis digitalisiert, um Soundfahrzeuge einsetzen zu können. 2015 wurde auch die untere Strecke samt Oberleitung einer Totalerneuerung unterzogen. Im nicht sichtbaren Teil wurde ein Schattenbahnhof angefügt und der Betreib ebenfalls auf Digital umgestellt. Die Landschaft wurde teilweise erneuert und durch schöne Bäume ergänzt. Schließlich bekam die Anlage auch eine Hintergrundkulisse.

Im Jahr 2018 wurde durch die Aufnahme eines neuen Werbeträgers der linke Teil der Anlage teilweise neue gestaltet.

 

Modul-/Segmentanlage:

Allgemeines

Bei der Planung der Anlage stand der Gesichtspunkt im Vordergrund, dass die Anlage in unseren Clubraum in der Kasernstrasse passen musste und dort aufgestellt werden konnte. Außerdem sollte das vorhandene rollende Material eingesetzt werden können. Um die Anlage auch auf Ausstellung zeigen zu können, war sie in zerlegbaren Teilen aufgebaut.

Fakten

Maßstab: 1:87

Spurweite: H0 und H0e und Faller Car System

Epoche: IV bis VI

Bauzeit: 2005 bis 2013, Arbeitsstunden nicht aufgezeichnet

Historie

Ab dem Jahr 2003 wurde mit der Planung der Anlage unter der Federführung des seinerzeitigen Obmanns Ing. Kurt Fichtinger begonnen. Auf der Anlage sollte eine zweigleisige Strecke, im sichtbaren Bereich mit Oberleitung, eine Strecke mit der Schmalspurbahn und das Faller Car System enthalten sein. Die Planungen wurden immer wieder, auch noch während des Baus, geändert. Im Jahr 2005 wurde schließlich mit dem Bau des Grundgestells begonnen. Dabei wurde auf eine leichte Bauweise und gute Zerlegbarkeit geachtet. Bis zur Modellbaumesse 2007 war der Bau der zweigleisigen Strecke fertig gestellt, so dass eine Ausstellung möglich war. Diese Strecke war von Anfang an auf digitalen Betrieb ausgelegt. Die Detailgestaltung der Anlage ging dann langsam vor sich und wurde auf dem linken Schenkel begonnen, wo die Strecke ein Volksfest umrundet. Die Besucher der Modellbaumessen in den folgenden Jahren konnte man das langsame Wachsen der Anlage verfolgen. Nachdem 2012 das Problem der Streckenführung der Schmalspurbahn auf der rechten Seite gelöst war, konnte eine Fertigstellung der Anlage bis zur Modellbaumesse 2013 in Angriff genommen werden. Im Frühjahr und im Sommer wurde zielgerichtet an der Anlage gearbeitet. Eine schwere Krankheit zwang unseren Obmann im Sommer zur Niederlegung seines Amtes. Trotzdem gingen die Arbeiten unvermindert weiter. So gelang es mit letzter Anstrengung die Anlage zur Messe landschaftlich fertig zu stellen. Auch das Faller Car System funktionierte, die Schmalspurbahn leider nur auf einer Rumpfstrecke im sichtbaren Bereich. Nicht fertig wurde auch die elektrische Steuerung im linken Bereich. Geplant war noch der Kauf einer Hintergrundkulisse zur Verbesserung der Tiefenwirkung. Es hat sich aber gezeigt, dass wir auf der Anlage zu viele Punkte verwirklichen wollten und dabei etwas über das Ziel hinaus geschossen sind. Deshalb wurde die Anlage nach der Modellbaumesse 2013 erst einmal zur Seite gestellt.

 

 

Diorama der ehemaligen Messeanlage:

Die ehemalige Messeanlage wurde über die Jahre immer wieder erweitert. Dabei wurde jedoch nicht an einen möglichen Abbau in der Zukunft gedacht. Als die Messeanlage 2010 jedoch komplett aus dem Messepaviljon entfernt werden musste, versuchte man einige schöne Details zu retten. Dieses Diorama ist das einzige, noch komplett erhaltene Stück und stammt aus dem letzten Bauabschnitt, das sich seinerzeit gleich links beim Eingang befand.