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Anlagen

Anlage Alois:

Allgemeines

Fakten

Spurweite: N

Historie

1992 baute ich einen Kellerraum (6 x 6,5 m) aus. In den nachfolgenden Jahren verwirklichte ich darin meinen Traum einer stationären Großanlage. Diese umfasste einen Hauptbahnhof mit Haupt- und Nebenbahn. Die Anlage umfasste bereits mehr als 100 m Schienen und über 60 Weichen. Die Anlage war bereits halbfertig. Jedoch musste ich mich immer mehr Zeit für die Reinigung und Instandsetzung aufwenden. Neben dem Reinigen der Lokräder begannen die Schienen der Marke Arnold, welche ich entsprechend eingeschottert hatte, auch noch zu rosten. Frustriert baute ich die Anlage ab und kaufte mir zur Lagerung der Züge von TrainSave Aufbewahrungsröhren.

In den nachfolgenden Jahren erfreute ich mich mit dem „Anschauen“ der Ganzzüge in den durchsichtigen Röhren. Nach ein paar Jahren wollte ich meine Ganzzüge „fahren“ sehen. Ich beschloss einen Kreis zu bauen. 

Diesen baute ich als Schattenbahnhof in Modulbauweise. Das bedeutete 3 Module. Die Endteile sind als Kehrschleifen ausgeführt und der Mittelteil beinhaltet den „Bahnhof“, wobei ein Gleis als Zugeinbringung ausgeführt wurde. Das heißt, die Ganzzüge in einer 160 cm Röhre können in das Gleis direkt aufgesetzt werden. Zusätzlich wurde ein Anschlussstück eingebaut, wo über kürzere oder längere Röhren entsprechende Züge eingeschleust werden. Dadurch können  die Züge rasch auf die Anlage gebracht werden und anschießend wieder staubdicht in die „Garage“ zurückgestellt werden. Ich verwendete jetzt Peco Code 55 Schienen und Weichen. Die Weichenantriebe von Conrad. Bei der Steuerung blieb ich Digital bei Selectric. Jedoch kaufte ich mir statt die Trix- Bauteile die Zentrale von MÜT und deren Bausteine. Dies war eine meiner besten Entscheidungen. Das System ist sehr einfach und zuverlässig. Der Unterbau erfolgte aus Sperrholzplatten aus Buche. Bei der Verbindungsstelle wurde von mir ein Aluprofilsystem integriert. Aus optischen Gründen wurden die Gleise eingeschottert und ein Hintergrund mit Kulissen von MZZ gestaltet. Ich wollte im Schattenbahnfsbereich keine Landschaft und strich den sichtbaren Bereich mit wischfester Farbe grau.

Nun konnte ich im Kreis fahren und meine Züge bewundern.

Die nächsten Schritte waren 4 Module, welche aneinander gereiht 2 zusätzliche Blockabschnitte bildeten. Dadurch waren gleichzeitig 2 Züge in Betrieb. Nun beschäftigte ich mich auch mit einer Computersteuerung. Ich entschied mich für TrainController.

In den letzten 3 Jahren baute ich den Hauptbahnhof in Modulbauweise. Das linke Modul ist der Einfahrtsteil mit dem Industriepark und soll den Übergang zu weiteren Modulen mit einer Berglandschaft darstellen. Der Mittelteil ist der eigentliche Bahnhof mit 4 Gleisen und ein Kurzgleis. Dieser beinhaltet keine Weichen. Das rechte Modul beinhaltet die Weichenstrasse und geht vom städtischen Teil in die Vorstadtidylle über. Da die Module verstauben, überlegte ich mir eine freitragende Dachkonstruktion ähnlich wie in einem Stadion. Darin integrierte ich eine indirekte Beleuchtung. Als Anlagenschutz wurde im unteren Bereich ein Streifen Plexiglas angebaut. Ebenfalls seitlich mit einem Ausschnitt, in dessen die Züge in das Bahnhofsmodul einfahren.

Geplant sind links noch 2-3 Landschaftsmodule sowie ein Schattenbahnhof.

Die erste Anlage (1983 - 1985):

Allgemeines

Diese Anlage hatte primär zwei Zwecke: die Beschaffung vereinseigener Geldmittel und unseren Verein in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Der Bau war deshalb dadurch geprägt, dass möglichst billig gebaut wurde und die Ausstattung größtenteils durch Leihgaben einzelner Clubmitglieder erfolgte. Außerdem gilt zu bedenken, dass in dieser Zeit alles noch nicht so vollkommen und präzise wie heute war.

Fakten

Maßstab: 1:87

Spurweite: H0 (Wechselstrom)

Epoche: IV (seinerzeit Gegenwart)

Bauzeit: in Stunden nicht mehr nachvollziehbar

Historie

Durch Kontakte zum damaligen Leiter der RAIKA Ried i. I., Mag. Fischer, und zur Rieder Messe konnten die ersten Orte für eine Ausstellung fixiert werden. Es fehlte nur noch die Anlage. Hier half uns unser damaliger Schriftführer Mag. Jürgen Siebeneichler, der seinerzeit umfangreiches Märklin Material, verpackt in Schachteln, liegen hatte. So wurde im Haus von Ing. Weis in der Salzburger Strasse, das sich damals im Bau befand, mit Hochdruck am Bau dieser Märklin Anlage gearbeitet. Die Anlage wurde in L-Form gebaut, wobei sich im unteren Bereich eine zweigleisige elektrifizierte Strecke – im sichtbaren Bereich mit Sommerfeldt Oberleitung – mit einem umfangreichen Schattenbahnhof befand. Von dieser Strecke zweigte eine eingleisige nicht elektrifizierte Stecke nach oben zu einem sichtbaren Bahnhof ab. Diese Strecke hatte oben einen eigenen Rundkurs mit einem Schattenbahnhof. Legendär ist heute noch die Fertigstellung der Landschaft mit einem Farbspray durch unser Mitglied Josef Huber. Die erste Ausstellung fand zu Weihnachten 1983 in den Räumlichkeiten der RAIKA Ried i. I. statt. Einem größeren Publikum wurde die Anlage dann auf der Frühjahrsmesse 1984 gezeigt, wobei die Anlage zuvor noch etwas verfeinert wurde. Nach der Weihnachtsausstellung 1985 – wieder in den Räumlichkeiten der RAIKA Ried i. I. - wurde die Anlage wieder zerlegt, da die Räume nun selbst von der Bank benötigt wurden.

 

Die Messeanlage (1985 - 2010):

Allgemeines

Nachdem der Verein im Jahr 1984 über eigene Mittel verfügte, konnte an den Bau einer eigenen Anlage gedacht werden. Ein erstes Clublokal wurde in St. Martin gefunden. Die Anlage war grundsätzlich als zerlegbare und transportierbare Anlage konzipiert, war aber auf Grund des engen finanziellen Rahmens nicht in Leichtbauweise gebaut worden. Zum 10-jährigen Vereinsjubiläum besuchte uns Herr Franz Steiner von der Modellbanhnwelt auf der Rieder Herbstmesse 1993 und verfasste einen Artikel über die Messeanlage. Wenn er auch etwas Schwierigkeiten mit unserem Vereinsnamen hatte, finden wir seinen Beitrag doch so gelungen, dass wir ihn auf der Startseite unter Zeitschriften Modellbahnwelt 5/1993 mit seinem Einverständnis zum Nachlesen aufgenommen haben.

Fakten

Maßstab: 1:87

Spurweite: H0, später auch H0m bzw. H0e und Faller Car System

Epoche: IV

Bauszeit: bis etwa 2000, Stunden nicht mehr nachvollziehbar

Historie

Nachdem das Clublokal in St. Martin für unsere Zwecke etwas adaptiert worden und die Planungen abgeschlossen waren, konnte mit dem Bau begonnen werden. Wieder wurde die L-Form gewählt, dieses Mal aber im Zweileiter Gleichstromsystem. Die Strecke war eingleisig und nicht elektrifiziert. Sie verfügte über einen größeren sichtbaren Bahnhof und zwei Schattenbahnhöfe. Besonders bei der Kabelverlegung war in dieser Zeit unser leider im Jahr 2004 viel zu früh verstorbenes Mitglied Ing. Erwin Watzl sehr aktiv. Beim Landschaftsbau wurden verschiede Möglichkeiten ausprobiert, so auch Weichfaserplatten und PU Schaum. Vom Anfang waren auf der Anlage ein paar Highlights vorhanden, so das Bergwerk mit seiner Lorenbahn, eine gebogene Steinbrücke, eine Tropfsteinhöhle und eine Staumauer, um nur einige zu nennen, die alle von unseren Mitgliedern selbst gebaut wurden. Die Anlage wurde erstmals auf der Frühjahrsmesse 1986 präsentiert. Mit der Aufgabe des Clublokals in St. Martin und der Übersiedlung in das „Dürlingerhaus“ in der Bahnhofstrasse in Ried konnte 1987 auch wieder das Projekt der Weihnachtsstellung aufgenommen werden. In diesen Jahren wurde die Anlage nur geringfügig verändert, wenn man vom Einbau des Faller Car Systems in der Stadt absieht. Wir waren zu der Zeit der erste Verein, der die fahrenden Autos auf seiner Anlage zeigte. Größere Veränderungen gab es erst wieder nach der Übersiedelung in die Hartwagner Strasse. Dort wurde das Eck in L teilweise durch das Einfügen des Gewerbegebietes mit unseren Sponsoren aufgefüllt. In diesem Bereich fuhren ebenfalls Lkws über einen Bahnübergang und wendeten in einer unsichtbaren Wendeschleife unter der rechten Bahnhofseinfahrt. Vom kleinen Bahnhof beim Bergwerk wurde ein Anschluss mit einer elektrifizierten Schmalspurbahn (Sputweite HOm) gebaut. Diese führte ins Dorf auf dem Berg. Die Anlage musste in all den Jahren jeweils zu der im Zweijahresrhythmus veranstaltete Frühjahrsmesse zerlegt, dort wieder aufgebaut und anschließend wieder zurück transportiert werden. 1992 konnte sie dann in den Sparkassen Pavillon übersiedelt werden, der teilweise frei wurde, weil die Bausparkasse der Sparkassen nicht mehr auf der Messe präsent sein wollte. Damit waren wir auch auf der Herbstmesse vertreten, was uns sehr recht war, weil die Frühjahrsmesse 1994 aufgelassen wurde. Die Mutter unseres Mitglieds Franz Liebl malte uns die passende Hintergrundkulisse an die Wand. Dies ergab eine hervorragende Tiefenwirkung der Anlage. In den folgenden Jahren wurde die Anlage nochmals vergrößert. Auf der rechten Seite wurde der enge Bogen der Bahnhofseinfahrt durch einen Anbau gestreckt. Auf ihm fand auch ein Schrotthändler seinen Platz. Der neue Teil ermöglichte auch den Bau einer Verbindung der beiden Faller Car System Kreise durch einen Tunnel zur Stadt. Somit fuhren die Autos von der Stadt ins Gewerbegebiet im Tal. Auf der linken Seite bei der Eingangstüre war noch ein kleines Stück frei. Dort wurde die Anlage bis zur Mauer vergrößert, unter anderem mit einem Zug, der in ein Schaubergwerk einfährt. Nachdem der Bahnhof beim Bergwerk in einen Haltepunkt verwandelt wurde, konnte die Schmalspurbahn auf HOe umgespurt, beim Haltepunkt ein kleiner Bahnhof für sie gebaut und die Strecke durch einen Kehrtunnel und einen weiteren Tunnel bis ins Dorf auf dem Berg verlängert werden. Außerdem wurde dort oben ein kleiner Schattenbahnhof errichtet. Der Betrieb der Schmalspurbahn war etwas aufwendig, da in beiden Bahnhöfen die Lokomotiven händisch umgesetzt werden mussten. Diese Arbeiten waren bis zur Herbstmesse 1995 abgeschlossen. Danach wurde die Anlage bis zu ihrem Abbau im Jahr 2010 kaum mehr verändert. Durch die Lage des Pavillons auf dem Messegelände konnte die Anlage nur auf der Herbstmesse alle zwei Jahre(immer wechselnd mit der Messe in Wels) gezeigt werden. Die Inbetriebnahme nach zwei Jahren Stillstand nahm immer viel Zeit in Anspruch. Auf der Herbstmesse 2009 hat dann die SAP Steuerung mit Postrelais ihren Geist aufgegeben. Wir mussten in den letzten Tagen der Messe die Anlage händisch steuern. Der geplante Umbau der Steuerung für die Herbstmesse 2011 hatten wir zum Glück noch nicht begonnen, als uns Ende 2010 die Nachricht vom notwendigen Abriss erreichte.

 

Anlagen Club

Gewerbeanlage

Winteranlage "Klaus"

Winterlandschaft

Sommeranlage

Model-/Segmentanlage

Diorama der ehemaligen Messeanlage

 

Ehemalige Anlagen Club

Die erste Anlage (1983 - 1985)

Die Messeanlage (1985 - 2010)

Gewerbeanlage:

Allgemeines

Die Anlage hat kein reales Vorbild. Die Wiedergabe der Gebäude und Fahrzeuge hat den Zweck, den Zuschauern auch durch die Wiedergabe der Logos unserer Unterstützer einen Wiedererkennungswert zu schaffen.

Fakten

Maßstab: 1:87

Spurweite: H0

Epoche: VI (Gegenwart)

Bauzeit: ungefähr 150 Stunden

Historie

Als der Verein im Jahr 2010 die Messeanlage abbrechen musste, ging uns mit einem Schlag die Präsentationsfläche unserer Sponsoren verloren.  Der Verein beschloss daher eine neue Plattform zu schaffen, die Gewerbeanlage. Die Anlage wurde bis zur Modellbaumesse 2011 fast im Alleingang von unserem damaligen Obmann Ing. Kurt Fichtinger gebaut. Wenn es möglich war, wurden Gebäude und andere Teile der Messeanlage wiederverwendet. Der Rest musste kompeltt neu gebaut werden. Da die Anzahl der Anfragen bzgl. Sponsoring in den letzten Jahr stetig zunahm, beabsichtigen wir diese Anlage in der näheren Zukunft zu erweitern.

Im Jahr 2018 wurde die Anlage durch die Aufnahme  zweier neuer Werbeträger und damit zweier schöner Gebäude  erweitert. 

 

Winteranlage "Klaus":

erbaut 1988, überarbeitet 2015/16

Allgemeines

Das nachgestellte Thema ist der Bahnhof Klaus an der Pyhrn-/Steyrtalbahn. Die dargestellte Szenerie spielt im schneereichen Winter 1969/70, also im Übergang zwischen Epoche III/IV. Trotz ihres kleinen Ausmaßes von nur 1x2m weiß sie mit ihrer liebevoll bis ins kleinste Detail ausgestalteten Landschaft zu überzeugen. Beachtenswert ist der vollständig in Eigenbau entstandene Schlepplift! Zusätzlich warten noch viele weitere Szenen darauf entdeckt zu werden. Auf der Anlage fahren Züge der Spurweite H0 und H0e. Die Steuerung erfolgt analog.

Fakten

Maßstab: 1:87

Spurweite: H0 und H0e (Schmalspur)

Epoche: III/IV (1970)

Bauzeit: über 300 Stunden

Historie

Die Anlage wurde 1988 von einem Clubmitglied als "Sommeranlage" und ohne Schmalspurgleise gekauft. 1989 wurde sie in eine Winteranlage verwandelt, bildete damit den ersten Teil unserer vierteiligen H0 Winteranlage und wurde der Öffentlichkeit auf der Weihnachtsausstellung 1989 erstmalig präsentiert. Mittlerweile wurde dieser Teil der Gesamtanlage, die aus vier Modulen/Segmenten besteht, ersetzt, da er den Anforderungen unserer Winterlandschaft nicht mehr erfüllt und ist seither als kleine, eigenständige Anlage zu bestaunen. In den Jahren 2015/16 wurde auch diese Anlage einer Überarbeitung unterzogen und mit einem neuen handgemalten Hintergrund wieder zu einem Schmuckstück.

 

Winteranlage:

erbaut 1989, überarbeitet 2014-16

Allgemeines

Unsere Schmalspur-Modellbahn, die an die Mariazellerbahn angelehnt ist und durch ihre liebevolle bis ins kleinste Detail ausgestaltete Landschaft überzeugt, spielt im Winter 1994/95 (Epoche V). Die Ausgestaltung der Anlage spielt die 90er Jahre wieder, als auf der Mariazellerbahn sowohl die altbewährten Elektroloks der Reihe 1099, sowie bereits auch die Neubaufahrzeuge 5090 und 4090 parellel zum Einsatz kamen.

Auf der Anlage fahren Züge der Spurweite H0e. Die Steuerung erfolgt mittlerweile Digital über PC mit der Software TrainController. Die Züge der Anlage wechseln sich in drei Schattenbahnhöfen gegenseitig ab. So befinden sich sieben Garnituren im gegenseitigen Wechseln. Der Betrieb erfolgt vollautomatisch.

Das Grundkonzept der Anlage ist, den Zug in mitten einer verschneiten Landschaft zu zeigen.

Fakten

Maßstab: 1:87

Spurweite: 9mm H0e

Epoche: V (1994)

Gesamtbauzeit: über 2000 Stunden

Historie

1988 kaufte der Verein die Anlage als Sommeranlage und ohne Schmalspurgleise von einem Vereinsmitglied. Bis Weihnachten 1989 wurde sie in eine Winteranlage verwandelt. Durch Einbau der Schmalspurbahn und des Anbaus von weiteren zwei Teilen auf der rechten Seite (Teil mit Schanze und Teil mit Bahnhof) wurde die Anlage bis 1994 vergrößert. Als letzter Teil kam auf der linken Seite jener mit dem Viadukt dazu. Zur Weihnachtsausstellung im seinerzeitigen Kaufhaus Kastner & Öhler (dort wo jetzt die Weberzeile steht) malte uns die Mutter unseres Vereinsmitglieds Franz Liebl die dazu passende Hintergrundkulisse. Diese gab der Anlage den entscheidenden Pfiff. In dieser Form war die Anlage in der Folge fast immer an Weihnachten und in den Jahren 2007 und 2009 auch auf der Herbstmesse, später auch auf der Modellbaumesse zu sehen.

Ab dem Jahr 2014 wurde mit der Überarbeitung der in die Jahre gekommenen Anlage begonnen und diese 2015 um ein weiteres Modul erweitert um einen flexibleren Aufbau zu ermöglichen. Seither wird die Anlage schrittweise überarbeitet und erweitert. Durch den stetigen Wandel präsentiert sich die Anlage jedes Jahr in einem geänderten Erscheinungsbild und sorgt dadurch für Abwechslung bei unseren wiederkehrenden Besuchern.

Seit 2016 wird die Anlage erstmals ausschließlich Digital betrieben. Außerdem wurde wiederum ein neues Modul mit Schattenbahnhof gebaut, eine überarbeitete Oberleitung sowie überarbeitete Signalanlagen sorgen für eine deutliche Aufwertung unserer Winderlandschaft.

Highlights

Die Anlage lebt von den vielen kleinen Details, die auf der gesamten Anlage verteilt sind und darauf warten vom Besucher entdeckt zu werden. Auch Aktionen in Form von bewegten Handlungen wie Holzschlägerung, ein Schilift sowie ein Sägewerk und ein Einlaufplatz sorgen für Begeisterung, vor allem (aber nicht nur) beim jungen Publikum.

Die Straßen mit fahrenden Autos (Faller Car System) erstreckt sich mittlerweile bereits über drei Segmente und sorgt zusätzlich zur Eisenbahn für Bewegung auf der Anlage.

 

Sommeranlage:

Allgemeines

Die Anlage wurde ursprünglich als Auftragsarbeit für die Oberbank von Hermann Höllinger und weiteren Vereinsmitgliedern gebaut. Sie diente der Oberbank bis sie dem Verein geschenkt wurde als Schauanlage für die Weltsparwoche und zu Weihnachten.

Fakten:

Maßstab: 1:87

Spurweite: H0 (Gleichstrom)

Epoche: V-VI

Bauzeit: nicht mehr nachvollziehbar

Historie:

Die dreiteilige Anlage besteht aus zwei nicht miteinander verbundenen Kreisen. Auf der unteren Ebene befindet sich eine zweigleisige Strecke, die im sichtbaren Bereich mit Oberleitung ausgestattet ist. Auf der oberen Ebene befindet sich eine eingleisige Strecke mit einem kleinen Bahnhof. Die Anlage ist so konstruiert, dass es möglich ist, den mittleren Teil mit dem Bahnhof wegzulassen, ohne dass die Betriebsfähigkeit darunter leidet. Die Anlage wurde, nach dem sie in unseren Besitz übergegangen war, nahezu unverändert immer an Weihnachten ausgestellt. Bei den Kindern kam die lange Paradestrecke auf Ebene 0 besonders gut an, weil dort immer lange Züge vorbei rauschten. Cirka um 2010 wurde der obere Kreis digitalisiert, um Soundfahrzeuge einsetzen zu können. 2015 wurde auch die untere Strecke samt Oberleitung einer Totalerneuerung unterzogen. Im nicht sichtbaren Teil wurde ein Schattenbahnhof angefügt und der Betreib ebenfalls auf Digital umgestellt. Die Landschaft wurde teilweise erneuert und durch schöne Bäume ergänzt. Schließlich bekam die Anlage auch eine Hintergrundkulisse.

Im Jahr 2018 wurde durch die Aufnahme eines neuen Werbeträgers der linke Teil der Anlage teilweise neue gestaltet.

 

Modul-/Segmentanlage:

Allgemeines

Bei der Planung der Anlage stand der Gesichtspunkt im Vordergrund, dass die Anlage in unseren Clubraum in der Kasernstrasse passen musste und dort aufgestellt werden konnte. Außerdem sollte das vorhandene rollende Material eingesetzt werden können. Um die Anlage auch auf Ausstellung zeigen zu können, war sie in zerlegbaren Teilen aufgebaut.

Fakten

Maßstab: 1:87

Spurweite: H0 und H0e und Faller Car System

Epoche: IV bis VI

Bauzeit: 2005 bis 2013, Arbeitsstunden nicht aufgezeichnet

Historie

Ab dem Jahr 2003 wurde mit der Planung der Anlage unter der Federführung des seinerzeitigen Obmanns Ing. Kurt Fichtinger begonnen. Auf der Anlage sollte eine zweigleisige Strecke, im sichtbaren Bereich mit Oberleitung, eine Strecke mit der Schmalspurbahn und das Faller Car System enthalten sein. Die Planungen wurden immer wieder, auch noch während des Baus, geändert. Im Jahr 2005 wurde schließlich mit dem Bau des Grundgestells begonnen. Dabei wurde auf eine leichte Bauweise und gute Zerlegbarkeit geachtet. Bis zur Modellbaumesse 2007 war der Bau der zweigleisigen Strecke fertig gestellt, so dass eine Ausstellung möglich war. Diese Strecke war von Anfang an auf digitalen Betrieb ausgelegt. Die Detailgestaltung der Anlage ging dann langsam vor sich und wurde auf dem linken Schenkel begonnen, wo die Strecke ein Volksfest umrundet. Die Besucher der Modellbaumessen in den folgenden Jahren konnte man das langsame Wachsen der Anlage verfolgen. Nachdem 2012 das Problem der Streckenführung der Schmalspurbahn auf der rechten Seite gelöst war, konnte eine Fertigstellung der Anlage bis zur Modellbaumesse 2013 in Angriff genommen werden. Im Frühjahr und im Sommer wurde zielgerichtet an der Anlage gearbeitet. Eine schwere Krankheit zwang unseren Obmann im Sommer zur Niederlegung seines Amtes. Trotzdem gingen die Arbeiten unvermindert weiter. So gelang es mit letzter Anstrengung die Anlage zur Messe landschaftlich fertig zu stellen. Auch das Faller Car System funktionierte, die Schmalspurbahn leider nur auf einer Rumpfstrecke im sichtbaren Bereich. Nicht fertig wurde auch die elektrische Steuerung im linken Bereich. Geplant war noch der Kauf einer Hintergrundkulisse zur Verbesserung der Tiefenwirkung. Es hat sich aber gezeigt, dass wir auf der Anlage zu viele Punkte verwirklichen wollten und dabei etwas über das Ziel hinaus geschossen sind. Deshalb wurde die Anlage nach der Modellbaumesse 2013 erst einmal zur Seite gestellt.

 

 

Diorama der ehemaligen Messeanlage:

Die ehemalige Messeanlage wurde über die Jahre immer wieder erweitert. Dabei wurde jedoch nicht an einen möglichen Abbau in der Zukunft gedacht. Als die Messeanlage 2010 jedoch komplett aus dem Messepaviljon entfernt werden musste, versuchte man einige schöne Details zu retten. Dieses Diorama ist das einzige, noch komplett erhaltene Stück und stammt aus dem letzten Bauabschnitt, das sich seinerzeit gleich links beim Eingang befand.

f t g m