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Rückblick: Modellbaumesse Friedrichshafen

Kategorie: News
Veröffentlicht: Sonntag, 12. November 2017 15:17

 Die Modellbaumesse in Friedrichshafen hatten wir schon 2015 besucht. Nachdem die IMA in Köln 2016 an der Reihe war (sie ist nur alle zwei Jahre) stand 2017 wieder Friedrichshafen auf unserem Radarschirm.

Die Reise nach Friedrichshafen ist für uns immer etwas anstrengend, da wir den ersten Zug in Simbach um 5.54 Uhr nehmen müssen. Etwas versüßt wurde die Reise, weil wir uns ein 1.Klasse Sparpreis Ticket gegönnt haben. Die Ankunft in München hat uns positiv überrascht, weil unser Zug in die Haupthalle einfuhr und damit der lange Fußweg vom Flügelbahnhof entfiel. Die negative Überraschung folgte gleich danach, weil es den Wagen im IC, in dem wir unsere Plätze reserviert hatten, einfach nicht gab. Negativ war dann auch in Ulm, dass wir im 1. Klasse Bereich (nur ein halber Wagen im Obergeschoß) keinen Platz mehr fanden. Dafür waren wir pünktlich um 10.23 Uhr am Ziel, und es ging am Bahnhofsvorplatz gleich weiter mit dem Shuttlebus zur Messe. Die Wolken und Nebel hatten sich etwas verzogen, so dass noch Zeit für ein Foto am Messeeingang blieb.

 

Von der Größe her ist der Eisenbahnteil nicht mit den Messen in Dortmund, Köln oder auch Leipzig vergleichbar. Als Deutschlands südlichste Messe hat sie ihren eigenen Charme. Auf zwei Hallen und einer zusätzlichen Halle für den Echtdampfbetrieb stellen auch alle wichtigen Hersteller aus. Dieses Jahr war die Verteilung etwas geändert worden. In einer Halle waren die großen Spuren und die Kleinserienhersteller konzentriert. Uns interessierte vor allem die andere Halle. Es waren wieder sehr schöne Anlagen zu sehen. Besonders gut gefallen hat mir die Anlage, auf der Teile der Rittnerbahn (bei Bozen) mit originaler Hintergrundkulisse zu sehen waren. Negativ aufgefallen ist mir, dass es die Märklin Mitarbeiter den ganzen Tag nicht schafften, den Betrieb auf der Hauptstrecke ihrer Schauanlage zum Laufen zu bringen. In der Bewertung abgefallen ist auch die vom VÖMEC betriebene Modulanlage, die dem österreichischen Verband nicht zur Ehre gereichte.

Ritternanlage
Ritternanlage

Ritternanlage

Gegen 15 Uhr hatten wir genug gesehen und machten uns wieder auf, um zum Stadtbahnhof von Friedrichshafen zu gelangen. Da die Sonne schien und wir noch Zeit bis zur Abfahrt unseres Zuges um 17.31 Uhr hatten, legten wir die wenigen Schritte zur Uferpromenade zurück. Mit Blick auf die Schweiz genossen wir die Abendsonne. Bei der Rückfahrt gab es keine negativen Erlebnisse. Wir fanden Platz in der 1.Klasse, in Ulm hatte unser EC wohl 5 Minuten Verspätung, war aber in München wieder pünktlich. Dort mussten wir nur den Bahnsteig überqueren um in unseren Zug nach Mühldorf zu gelangen und waren genau um 22.18 Uhr wieder in Simbach.